Einrichtung suchen:

Erweiterte Suche



Krankheitsbilder:

Anbieter:

Art der Einrichtung:


Entfernung:


Platzangebote

Lage / Plätze





Zimmer / oder / Wohnungen

 

Ausstattung

Ausstattung Zi. / Wo.





Ausstattung Heim
















Leistungsbeschreibung

Verpflegung






Pflege / Ärztliche Versorgung






soz. Betreuung







Stichwort / Leistungsmerkmal:

Stichwort zu Angebot oder Ausstattung (z. B. "eigene Möblierung", "Friseur", "Vollkost")


Ausgezeichnet!

Barrierefreies Hören in der Seniorenstiftung Prenzlauer Berg Pflege Wohnen

Die Versorgungssituation pflegebedürftiger älterer Menschen mit Hörschädigung ist unbefriedigend. Deshalb hat es sich die Seniorenstiftung Prenzlauer Berg zur Aufgabe gemacht, ein Angebot zu schaffen, dass den besonderen Bedürfnissen dieser Personengruppe gerecht wird. Durch speziell geschultes Personal und fachgerechte Ausstattung steht der Kommunikation mit schwerhörigen und ertaubten Bewohnerinnen und Bewohnern im PflegeWohnen Haus 33 nichts mehr im Wege.

Menschen mit Hörschädigungen können sich durch die schwierige Kommunikation mit Normalhörenden missverstanden fühlen und mit Rückzug und Vereinsamung reagieren. Traurigkeit, Verzweiflung und Resignation treten auf. Wenn diese Menschen wieder Zuwendung und Akzeptanz wahrnehmen, können bereits verloren geglaubte Fähigkeiten wieder aktiviert werden, das Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten und die Lebensqualität steigen.

Bei der Kommunikation mit hörgeschädigten Seniorinnen und Senioren achtet das Pflegepersonal besonders darauf, eine ruhige Umgebung zu schaffen, Blickkontakt herzustellen und von Angesicht zu Angesicht deutlich zu sprechen, damit die Bewohnerinnen und Bewohner von den Lippen absehen können. Mit einer taubstummen Bewohnerin kommunizieren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Hilfe von lautsprachbegleitenden Gebärden: Mittels verschiedener Gesten  wird sie u.a. nach „Hunger“, „Schmerz“, „Essen“, „Trinken“ sowie „kalt“ und „warm“ gefragt. Sogar die unterschiedlichen Getränkesorten wissen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in lautsprachbegleitenden Gebärden auszudrücken. Auf diese Weise wird auf die Wünsche und Gedanken der taubstummen Bewohnerin eingegangen und werden Barrieren abgebaut; sie fühlt sich verstanden und ist seither ruhiger und ausgeglichener.

Auch die technische Ausstattung der Räume ist von besonderer Bedeutung: Gemeinschaftlich genutzte Räume sind mit Induktionsschleifen ausgestattet, so dass das Gesagte direkt in das Hörgerät der Bewohnerin oder des Bewohners geleitet wird; durch Infrarot-Technik gelangt das Tonsignal des Fernsehers in einen Kopfhörer und dank der Licht-Klingel-Anlagen geht ein Licht an, wenn das Telefon oder die Türklingel läutet. Im Einzelgespräch kommt ein Kommunikationsverstärker zum Einsatz. (s. Foto).

Kontakt

Seniorenstiftung Prenzlauer Berg
PflegeWohnen Haus 33

Frau Bettina Saegling (Einrichtungsleiterin)
Gürtelstraße 33
10409 Berlin

Telefon:  030/42 8447 - 2112

E-Mail: bettina.saegling@seniorenstiftung.org

www.seniorenstiftung.org

Kriterium

1.3.5 Technische Möglichkeiten zur Erleichterung einer selbstständigen Lebensführung

Beratung über Angebot, Beschaffung und Finanzierung technischer Hilfsmittel zur Erleichterungen einer autonomen Lebensführung findet statt.

2.1.2 Gemeinsame Freizeit- und Beschäftigungsangebote, die auch individuelle Interessen und Bedarfe berücksichtigen

Bestimmte Erfordernisse bei der Kommunikation, wie langsames und deutliches Sprechen oder Gestikulieren, werden berücksichtigt.

3.1.2 Berücksichtigung der individuellen Interessen und Belange in Pflege und Betreuung

Ein persönlicher Kontakt zu jeder Bewohnerin und jedem Bewohner wird durch eine kontinuierliche und mit ihr bzw. ihm abgestimmten Pflegekraft gefördert.

Zurück

Schriftgröße ändern
Schrift kleiner Schrift grösser
Kooperationspartner: