Erneut Verbrauchersiegel „Grüner Haken“ für gute Lebensqualität

 

Die Fürstin Wilhelmine Alten- und Pflegeheim-Stiftung hat sich im August erneut einem Gutachter gestellt. Der hatte zu prüfen, wie es um die Autonomie, Teilhabe und Menschenwürde der Bewohner bestellt ist. Neben den gesetzlich vorgeschriebenen Prüfungen ist dies ein freiwilliger Schritt, um den „Grünen Haken“ für geprüfte Lebensqualität zu erhalten. Die Ergebnisse werden auf der Internetplattform heimverzeichnis.de allen zugänglich gemacht. Sie sollen Verbrauchern helfen, eine gute Pflegeeinrichtung zu erkennen und fachliche Spezialisierungen in der gewünschten Region aufzutun. Alles soll dazu beitragen, Lebensqualität und Wohlgefühl zuverlässig auch dann zu finden, wenn man nicht mehr in den eigenen vier Wänden leben kann. Im Internet wird heimverzeichnis.de intensiv besucht, es verzeichnet monatlich Zugriffe in sechsstelliger Höhe.

 

Ein ehemaliger Betriebsrat hat begutachtet

Die aktuell bundesweit 60 ehrenamtlich tätigen und sorgfältig geschulten Mitarbeiter begutachten die Pflegeeinrichtungen nach einem wissenschaftlich erstellten Fragenkatalog. Er orientiert sich an der Europäischen Charta der Rechte und Pflichten älterer hilfe- und pflegebedürftiger Menschen. Er enthält mehr als hundert Fragen, die den Leitungsmitarbeitern, Bewohnern und den Mitgliedern des Heimbeirats diskret gestellt werden. In Wallerstein war es dieses Mal Alfred Schlachter, ein Rentner von 70 Jahren, der sich über viereinhalb Stunden das Haus zeigen ließ, Unterlagen begutachtete und Gespräche führte. Schon im aktiven Berufsleben als Produktentwickler setzte er sich parallel in der Schwerbehindertenvertretung gezielt mit sozialen Fragen auseinander. Später, im Ruhestand, hat er für die gemeinnützige GmbH heimverzeichnis.de mittlerweile rund 350 Begutachtungen durchgeführt. Zusätzlich betreut er als Teamleiter seine Gutachterkollegen im Siebener-Postleitzahlenbereich.

In der Fürstin Wilhelmine Stiftung hat den Gutachter beeindruckt, wie menschlich, einfühlsam und ruhig die Mitarbeiter besonders mit den dementiell veränderten Menschen umgegangen sind. Wertvoll fand er auch die Stationen, die für die Biografiearbeit mit Alltagsgegenständen aus früheren Jahrzehnten ausgestattet sind. Hier erlebte er mit, wie Bewohner mit viel Freude ein manuell betriebenes Handrührgerät wieder entdeckten.

Die Fürstin Wilhelmine Stiftung hat sich der Begutachtung zum sechsten Mal gestellt und erfolgreich bestanden. „Darüber freuen wir uns sehr. Einen neuen Impuls für das Begrüßungsritual nehmen wir auch mit“, erklärt Stiftungsleiterin Eva Kofler-Poplawsky.
(Quelle: Riesinger Nachrichten 01.09.2018)

Kontakt: 

Fürstin Wilhelmine
Alten- und Pflegeheim-Stiftung Wallerstein

Eva Kofler-Poplawsky
Stiftungsleitung

Hauptstraße 83
86757 Wallerstein

Tel.: 09081 – 70 81

www.fuerstin-wilhelmine-stiftung.de