Störungen der Wundheilung und Autoimmunerkrankungen können ebenso die Folge sein wie das verstärkte Wachstum von bösartigen Tumoren. Scharffeter-Kochaneks Ziel ist es, ein Medikament zu entwickeln, mit dem es gelingt, diese Zellen zu entfernen und so den Menschen zu mehr Lebensqualität in den letzten 20 Lebensjahren zu verhelfen. Ein solches Medikament wäre ein großer Durchbruch: für die Eindämmung der Tumorprogression, aber auch für die Behandlung oder Vorbeugung vieler anderer Alterungserkrankungen, wie Osteoporose, Arteriosklerose, Arthrose oder möglicherweise Altersdiabetes.

Dr. Scharffeter-Kochanek ist Direktorin der Universitätsklinik für Dermatologie und Allergologie in Ulm. Bei ihrer Dankesrede, äußerte die Wissenschaftlerin ihre Sorge um den Forschungsnachwuchs in der Medizin in Deutschland: Da die Medizin auch an den Universitäten zunehmend auf den Erlös von Geld ausgerichtet ist, bleibe kaum mehr Zeit, sich mit Forschungsfragen in der Tiefe zu beschäftigen.

Die Robert-Pfleger-Stiftung ist deutschlandweit einer der bedeutendsten Förderer der medizinischen Forschung und unterstützt zusätzlich auch sozial-karitative Projekte. Weitere Informationen auf www.pfleger-stiftung.de