Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e.V. (BAGSO) Franz Münteferin, Geschäftsführer der BAGSO Prof. Dr. Klumpp sowie Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Franziska Giffey teilen die Ansicht, dass die Impfungen in den Pflegeeinrichtungen zunehmend die Lockerung der Schutzmaßnahmen zur Folge haben müssen.

"Über 90 Prozent der Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen haben mittlerweile die erste Impfung erhalten, über 70 Prozent bereits die zweite Impfung. Die Wirkungen sind außerordentlich gut und ermutigend. Damit rücken das Ende der Isolation und die Perspektive auf Kontakte und Besuche durch Angehörige und Freunde in greifbare Nähe. Auch wenn es noch länger Vorkehrungen in den Einrichtungen brauchen wird, ist nun der Zeitpunkt, ein Stück Normalität zurück zu gewinnen", so die Bundesministerin. 

Nachdem alle Bewohnerinnen und Bewohner einer Einrichtung die Möglichkeit der zweiten Impfung erhalten haben und die nötige Frist nach der zweiten Impfung verstrichen sei, müssen die Kontaktbeschränkungen abgebaut werden. Dieser Zeitpunkt erreiche man in den Einrichtungen nach und nach in den kommenden Wochen. Gleichzeitig müsse weiter sichergestellt werden, dass die Bewohnerinnen und Bewohner, die nicht geimpft werden können, gut geschützt seien. Dazu gehören weiterhin eine konkrete Teststrategie, FFP2-Masken und entsprechende Schutzausrüstung. Die BAGSO betone zurecht, dass ein solches Vorgehen auch mit Blick auf die Empfehlungen des Ethikrates vom 4. Februar 2021 angemessen und folgerichtig sei.