Atemschutzmasken sind in Deutschland in Drogerien und Apotheken seit Wochen ausverkauft. Nachdem Automobilhersteller wie VW und Daimler einen Teil ihrer Vorräte an Masken, die üblicherweise zum Schutz der Arbeiter genutzt werden, der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt haben, haben manche Firmen sogar ihre Produktion umgestellt und produzieren neuerdings Schutzmasken.

Die niederbayerische Unternehmen Eterna und der schwäbische Sport-und Freizeitkleidungshersteller Trigema haben wegen der Corona-Pandemie ihre Produktion teilweise auf Atemschutzmasken umgestellt. Bei Trigema wurden die ersten 10 000 Masken bereits genäht. Aufträge für mehr als 200.000 weitere Masken liegen laut Unternehmenschef Wolfgang Grupp vor. Die Masken bestehen aus zwei Stoffschichten und sind ohne Filter. Sie lassen sich waschen und kochen und sind daher wieder verwendbar. Da sie keine filternde Wirkung haben, schützen sie den Träger nicht vor einer Infektion. Sie können aber andere Menschen schützen, falls der Träger infiziert ist.