Das Hausgemeinschaftsmodell im Wyhler Pflegeheim "Haus Rheinaue" der BeneVit-Gruppe, das ambulante und stationäre Versorgung verbindet, kann fortgeführt werden. Das teilte der CDU-Bundestagsabgeordnete Peter Weiß mit, der vom Bundesgesundheitsministerium informiert wurde.

Die Krankenkassen werden die Verträge für ihre Versicherten auch in Zukunft weiterführen. Peter Weiß und Kaspar Pfister, Geschäftsführer von BeneVit, begrüßen die Rechtssicherheit für das Modellprojekt in Wyhl. 2020 müsse aber eine klare gesetzliche Regelung folgen, fordert Pfister.

Rund 5,7 Millionen Euro hat die BeneVit-Gruppe in "Haus Rheinaue" investiert, das Ende Mai 2016 eingeweiht wurde. Die 56 Plätze sind auf vier Wohngruppen mit jeweils 14 Bewohnern aufgeteilt.

Als bundesweit erste Einrichtung werden hier stationäres Wohnen und ambulante Wahlleistungen verknüpft angeboten. „Stambulant leben“, nennt Kaspar Pfister sein innovatives Pflegeheimmodell, das für eine deutlich höhere Zufriedenheit bei Bewohnern und Angehörigen sorgt. Außerdem können sich die Angehörigen bei diesem Projekt einbringen. Für sie ist es schön, ihre Angehörigen unterstützen zu können und damit zugleich die Pflegekosten zu reduzieren.  

"Ich freue mich, dass das modellhafte Pflegeprojekt in Wyhl nun rechtssicher fortgeführt werden kann und die Verunsicherungen bei Pflegebedürftigen und Pflegekräften ein Ende haben", erklärt Peter Weiß in einer Pressemitteilung. Weiß gehört dem Projektbeirat für das Haus Rheinaue an.

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