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Pflege / Ärztliche Versorgung






soz. Betreuung







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Stichwort zu Angebot oder Ausstattung (z. B. "eigene Möblierung", "Friseur", "Vollkost")


Ausgezeichnet!

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Der Kräutergarten in St. Elisabeth - ein Ort der Begegnung und Bewegung

Fotos. St. Elisabeth

Fotos. St. Elisabeth

Das Frechener Seniorenzentrum St. Elisabeth ist ein schön gelegenes Haus mit einem Wildgehege vor der Tür, das unmittelbar an den Königsdorfer Forst angrenzt.

Als Einrichtungsleiter Kristof Klitza 2017 St. Elisabeth übernahm, hatte er die Idee, einen Kräutergarten anzulegen. Er und sein Team erhielten dabei Unterstützung von ehrenamtlichen Mitstreiterinnen aus der Nachbarschaft, darunter auch 16 pensionierten Ordensschwestern aus dem benachbarten Franziskanerkloster, die viel Erfahrung mitbrachten. Der Kräutergarten ist nur wenige Meter vom Haus entfernt bequem über einen asphaltierten Weg - auch mit Rollstuhl und Rollator –  zu erreichen.

In St. Elisabeth folgt man dem Konzept der Selbsterhaltungstherapie (SET) nach Dr. Romero, mit dem Ziel, die Lebensqualität dementiell erkrankter Menschen zu verbessern „Es geht darum, vorhandene kognitive Ressourcen zu beleben“, erläutert Einrichtungsleiter Kristof Klitza. Dies sei wichtiger als der Versuch, kognitive Verluste - wie Gedächtnisschwierigkeiten - durch wenig Erfolg versprechendes Training auszugleichen. „Dafür muss man zunächst herausfinden, was derjenige noch kann.“ In St. Elisabeth wird viel Wert darauf gelegt, die Bewohner des Hauses gemäß ihrer Möglichkeiten miteinzubeziehen und ihnen Verantwortung zu übergeben, etwa in Form einer Patenschaft für eine Pflanze.

„Je älter wir werden, desto bequemer werden wir“, sagt Einrichtungsleiter Klitza. Dem soll der Kräutergarten entgegenwirken: Er bietet allen Sinnen ein Erlebnis. Bei manchem Bewohner weckt er Erinnerungen an den eigenen Garten, der einst bewirtschaftet wurde. Dadurch schafft er Anreize, sich zu bewegen – aufzustehen, rauszugehen, im Garten mitzuarbeiten - und das Bewusstsein, eine sinnvolle, verantwortungsvolle Aufgabe zu erfüllen, was für alle Menschen, aber im besonderen Maße für dementiell erkrankte, wichtig ist.

Im Kräutergarten wachsen Rosmarin, Kümmel, Bärlauch, Schnittlauch, Pfefferminze, Zitronenmelisse, aber auch seltenere Sorten wie der essbare Zahnlavendel. Der Garten ist eine Oase für Menschen und Insekten. Plakate erklären die Wirkung der Kräuter. Neben dem Kräutergarten gibt es einen Pavillon, in dem manchmal die „Kräuterhexe“  Dania, Mitarbeiterin der Hauswirtschaft, Pfefferminztee oder anderes entsprechend der Ernte anbietet.

Der Kräutergarten ist ein Ort der Entspannung, Erholung und Begegnung für die Menschen aus dem Haus und von außerhalb, z.B. Wanderer, die hier eine Rast einlegen. Die Begegnung zwischen den Menschen von St. Elisabeth und der Umgebung wird auf vielerlei Weise gefördert: So erfolgt etwa der Futterverkauf für das Wildgehege nicht durch einen Automaten, sondern die Besucher erhalten die Futterpäckchen im Haus. Dadurch kommen „automatisch“ zahlreiche Kinder in die Einrichtung und Kontakte und Gespräche entstehen.

Kontakt:

Seniorenzentrum St. Elisabeth

Dechant-Hansen-Allee 16
50226 Frechen

Einrichtungsleitung:

Herr Kristof Klitza

Tel.: 02234 96621 171
Fax: 02234 618 93

klitza@schervier-altenhilfe.de

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